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Digitale Transformation im Einzelhandel

09Aug/17

Warum Teenager eher in der Innenstadt einkaufen als online?

Wie man weiß, sind Teenager Jugendliche im Alter von 13 bis 19 Jahren, die erst gerade, oder schon länger in der Pubertät sind. In diesen jungen Jahren möchte man immer draußen sein, um sich selber kennenzulernen und um Neues auszuprobieren. Man ist neugierig und bereit Risiken einzugehen ohne auf die Konsequenzen zu achten. Dies ist wohl auch eines der Gründe, warum man lieber in der Innenstadt einkauft, als online. Teenager gehen selten alleine in die Innenstadt um sich etwas zu kaufen. Man ist oft als Paar oder Gruppe unterwegs und lässt sich von den Begleitern beraten. Es ist selten der Fall, dass man nur einzelne kleine Artikel einkauft. Meistens geht man dann auch noch in ein Kaffee oder setzt sich an einem gemütlichen Platz, um sich miteinander zu unterhalten. Als Teenager kommt noch dazu, dass man meistens noch zu jung ist um online einkaufen zu können. Oftmals kommt auch die Zahlungsart per Karte oder Rechnung nicht für einen Teenager in Frage, so dass die Multikanalstrategie für diese jungen Menschen oftmals nicht in Frage kommen. Eltern sehen diese Art Einzukaufen wahrscheinlich als eine eher umstrittene Variante des Einkaufens an und sind dagegen, weil dies viele Risiken mit sich bringen kann und man schnell große Schulden macht. Schlussendlich ist es nicht selten der Fall, dass Eltern für die Kleidung ihrer Kinder bezahlen. Doch oftmals ist bei den online Shops ein Mindestalter von 18 vorgeschrieben. Hiermit haben auch die Händler mehr Rechte. Aufgrund der Sicherheit und dem geringeren Risiko, entscheiden sich diese jungen Menschen eher für den Einkauf in der Innenstadt. Diese Entscheidung wird auch stark von den Eltern befürwortet. Immerhin kann die Kleidung Vorort betrachtet und sie sogar anprobiert werden. Beim Einkauf von Kleidung und ähnlichen Produkten ist es nicht wirklich irrelevant, wie sich etwas anfühlt und unter verschiedenem Licht und Perspektiven aussieht. Die Geschäfte in der Innenstadt stehen oft eng nebeneinander, was den Vergleich im Einkaufsprozess leicht macht. Es ist nicht wirklich so gemütlich unterwegs einzukaufen wie online, doch es lohnt sich meistens und ist sozial gesehen nützlicher. Ein Einkauf kann auch ein Erlebnis und manchmal auch ein Abenteuer sein.

Fazit: Die Multikanalstrategie bringt zahlreiche Vorteile wie Komfort, Zeitersparnis und die breite Auswahl für den Endkonsumenten. Doch für Teenager bzw. Jugendliche ist diese Strategie über mehrere Kanäle online zu verkaufen noch weniger attraktiv wegen der gegeben Zahlungsarten und der entgegen gesetzten Charaktereigenschaften der jungen Leute, viel zu unternehmen, draußen zu sein und zu riskieren, welche bei einem online Kauf nicht gefördert wird. Dadurch geht den Jugendlichen die digitale Transformation des Einzelhandels wenig an.[/vc_column_text][/vc_column]

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09Aug/17
Multikanalstrategie

Zukunft des Einzelhandels in 2020

Zukunft des Einzelhandels in 2020

Bis 2020 wird sich im Einzelhandelssektor einiges getan und vor allem einiges verändert haben. Durch Online – Shopping hat sich bereits in den letzten Jahren das Kaufverhalten der Menschen stark verändert. Online – Shopping ist nach wie vor auf dem Vormarsch und bis 2020 wird digitales Einkaufen überhaupt nicht mehr wegzudenken sein. Es wird damit gerechnet, dass bis 2020 eine große Zahl an stationären Einzelhändlern ihre Geschäfte schließen werden müssen.

Selbstverständlich ist online – Shopping um ein vielfaches komfortabler. Man kann von zuhause aus alles bestellen was das Herz begehrt, erst recht wenn man in einer kleineren Stadt lebt. Hier bietet das Internet die Möglichkeit bei Händlern einzukaufen, die es in der eigenen Stadt nicht gibt. So muss man nicht mal ins Auto oder in den Zug steigen.

Auch der Kauf von großen Elektrogeräten und sperrigen Möbeln findet immer mehr im Internet statt. Warum soll man sich selbst die Mühe machen und Lieferung oder Abholung selbst organisieren, wenn sie bei einer Bestellung im Internet gratis ist.

Trotzdem gibt es nach einem großen Hype mittlerweile einen Wandel. Es wird immer mehr auf Multichannel Marketing gesetzt. So kann jeder Verbraucher selbst entscheiden welche Form des Einkaufens für ihn die beste ist und das auch noch tagesformabhängig. Ist man in Stimmung für einen Stadtbummel geht man in einen Laden und kauft ein – ist man das nicht, bleibt man zuhause und kauft von dort die gleichen Dinge ein. Ob über einen TV Kanal oder über das Internet. Komfortabler geht Shopping eigentlich nicht.

Jetzt gilt es abzuwarten wie es sich bis 2020 tatsächlich entwickelt.

 

Online Shops

Ein eigener Online Shop erlaubt es dem Einzelhändler, seine komplette Produktpalette in einem Warenwirtschaftssystem im Internet auszustellen. Dieses bringt den erheblichen Vorteil, dass das lokale Geschäft auch im Internet sichtbar wird und potenzielle Kunden bestimmte Produkte gezielt durch eine Internetrecherche finden können. Weiterhin erweitert ein Online Shop auch die Erreichbarkeit, denn im Internet sind die Entfernungen zu allen Kunden weltweit gleich.

 

Social Networks

Ein Großteil aller Internetbenutzer und Smartphone Besitzer verbringt einen großen Teil des Tages damit, durch soziale Netzwerke wie Facebook zu surfen. Dabei stoßen sie immer wieder auf Veröffentlichungen Ihrer Freunde und Bekannten, in denen einzelne Produkte oder auch komplette Firmen und Shops empfohlen werden. Außerdem bieten Facebook, Google und Co die Möglichkeit, kostengünstige und effiziente Werbeanzeigen zu schalten, welche man sogar an ein ganz bestimmtes Publikum richten kann.

 

Click und Collect – Versandhandel

– Versandhandel

Sowohl der Online Shop als auch die sozialen Netzwerke bieten die Möglichkeit, angebotene Produkte gleich nach Zahlungseingang an den Kunden zu schicken und diesem somit den Verkaufsvorgang noch leichter zu machen. Man stelle sich einfach mal vor, dass viele Menschen heutzutage vom Smartphone aus einkaufen, während sie im Zug sitzen oder einfach nur die Zeit vertreiben. Das richtige Angebot zum richtigen Zeitpunkt wäre somit ein zusätzlicher Verkauf, der den Gewinn erhöht.

– Click & Collect

Immer mehr Beliebtheit gewinnt auch diese Strategie. Viele Kunden suchen gezielt im Internet nach Produkten, die sie unbedingt so schnell wie möglich haben wollen und nicht dazu bereit sind, ein paar Tage auf das Paket zu warten. Allerdings wollen sie auch keine Zeit damit verlieren, das gewünschte Produkt in verschiedenen Geschäften erst einmal zu suchen. Bei der Strategie des Click & Collect sucht der Kunde sich das Produkt zusammen mit der gewünschten Zahlungsmethode aus, bestellt und bezahlt dieses, um es dann gleich beim Händler abzuholen. Hier wird erwartet, dass das Produkt dann auch zur Abholung bereit liegt.

 

09Aug/17

Multikanalstrategie im Einzelhandel

Bei der Multikanalstrategie, auch Multichannel Marketing genannt geht es darum, potenzielle Neukunden auf verschiedenen Kommunikationskanälen zu erreichen und somit deren Kaufentscheidungen auf möglichst vielen Ebenen und jederzeit zu beeinflussen. Gerade mit dem technischen Fortschritt durch mobile Endgeräte und die Gewohnheit ihrer Besitzer diese mehrmals am Tag zu benutzen, wird diese Strategie immer wichtiger. Dennoch sind Multikanalstrategien nichts Neues. Bereits seit Jahrzehnten wurde neben der herkömmlichen, persönlichen Verkaufsform immer wieder auf Katalog- bzw. Telefonverkäufe als auch auf den fliegenden Handel durch Vertreter, die von Tür zu Tür gingen um ihre Produkte anzubieten gesetzt.

Der Fortschritt der Technologie hat lediglich diese Bereiche weiter ausgebaut und einige der vorherigen Komponenten durch das Internet ersetzt.

Wie man sehen kann, hat sich das Kaufverhalten der Kunden in den letzten Jahren stark verändert. Wenn der Einzelhandel dem die Stirn bieten möchte, muss er sich dem auf lange Sicht anpassen und bieten, wonach der Kunde sucht. Multikanalstrategien werden daher immer wichtiger. In vielen Fällen ist es bereits vorgekommen, dass der lokale Einzelhandel komplett auf digital umgestellt hat und seine Kunden zu 100% über die neuen Kanäle bedient.

 

Verkaufskanäle im Einzelhandel

Neben dem klassischen Ladenlokal in der Nachbarschaft gibt es mittlerweile viele neue, wesentlich wichtigere Verkaufskanäle für den Einzelhandel. Während Kunden früher mehr oder weniger dazu gezwungen waren, die einzelnen Geschäfte zu besuchen um dort dann nach dem zu fragen was sie brauchten, informieren sie sich heute erst einmal im Internet darüber, wo man einen bestimmten Artikel findet und was dieser kostet. Daher sind die folgenden Verkaufskanäle für den Einzelhandel besonders wichtig: